Passie – Willensfreiheit: Illusion und Wirklichkeit

HAPP-Veranstaltung Nr. 211 – Mittwoch, 25. Januar 2017 

Willensfreiheit: Illusion und Wirklichkeit – Neurophysiologische Grundlagen und existenzielle Implikationen einer aktuellen Debatte

Schon seit jeher hat der Mensch sich über die Freiheit seiner Entscheidungen, seines Willens, Gedanken gemacht. Es handelt sich – nicht nur in der Philosophie - um eine uralte Diskussion, die zu den unterschiedlichsten Auffassungen Anlass gegeben hat.
Das Thema Willensfreiheit verweist gleichermaßen auf das biologische Bedingungsgefüge des Menschen wie auf die Besonderheiten seiner Existenz. In den letzten Jahren erlebte diese Debatte eine Renaissance, da Ergebnisse der modernen Neurophysiologie Anlass gaben, die Willensfreiheit in Frage zu stellen und unser Menschenbild zu verändern.
Der Vortrag bringt eine Übersicht zu den themenrelevanten neurophysiologischen Experimenten, ihren Grundlagen und Prinzipien, wie auch dem, was diese Experimente aussagen und was nicht. Hierzu werden auch Erkenntnisse und Ansichten der Psychoanalyse Freuds, die „unbewusste“ Einflüsse auf Willenshandlungen wie keine andere Theorie betont und belegt hat, in Beziehung gesetzt. Den Schlussteil bildet eine Erörterung und Einordnung der wissenschaftlichen Erkenntnisse, ihrer Beschränkungen und Folgerungen in Bezug auf psychotherapeutische Prozesse und Menschenbilder.
Der Vortrag vermittelt auf eine verständliche Weise die experimentellen Grundlagen und den aktuellen Kenntnisstand dieser - uns alle angehenden - Debatte.



Referent:  
Univ.-Prof. Dr. med. Torsten Passie























Studium der Philosophie, Soziologie (M.A.) und Medizin. Promotion bei Prof. Karl Peter Kisker über existenzphilosophische Aspekte psychiatrischer Erkrankungen. Ausbildung an der psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und in der psychotherapeutischen Praxis Prof. Hanscarl Leuner (Göttingen). Von 1997-2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Psychiater und Psychotherapeut an der Medizinischen Hochschule Hannover. Von 2012 bis 2015 Gastprofessor an der Harvard Medical School in Boston (USA). International bekannter Experte für veränderte Bewusstseinszustände sowie die Pharmakologie und klinische Verwendung von Halluzinogenen/psychedelischen Substanzen.

Termin: Mittwoch, 25. Januar 2017, 19:00 Uhr st
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Ort: ka:punkt 

Grupenstr. 8, 30159 Hannover 
Parkhäuser gibt es in der Schmiedestraße und der Röselerstraße/Ecke Marktstraße. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der ka:punkt vom Hauptbahnhof, vom Kröpcke und von der Haltestelle Markthalle/Landtag zu erreichen.

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß 

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt. Fortbildungspunkte sind beantragt.


Studentenbeitrag: 10,- Euro 

Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro 


Clark – Psychotherapeutische Versorgung Demenzkranker und ihrer Angehörigen

HAPP-Veranstaltung Nr. 210 – Mittwoch, 30. November 2016 

Psychotherapeutische Versorgung Demenzkranker und ihrer Angehörigen

Bei der Behandlung der Demenz kommt ein ganzheitlicher Ansatz zum Tragen. Dabei kommen neben den medikamentösen Therapien auch nicht-medikamentöse Therapien und Interventionen zum Einsatz. Im Rahmen des Vortrags wird die Bedeutung des Therapieziels für Patienten und für Angehörige erörtert. Zudem werden die Indikationen für die Psychopharmaka-Therapie und die Risiken der Behandlung mit Psychopharmaka beschrieben. Im Vortrag wird ein Hauptaugenmerk auf die die nicht-medikamentösen Therapien gelegt. Diese umfassen Ansätze zur Stimulation und zur Stabilisierung kognitiver Funktionen und Alltagsfunktionen sowie die Prävention bzw. Reduktion von psychischen und Verhaltenssymptomen. In diesem Zusammenhang sind tagesstrukturierende Maßnahmen, möglichst alltagsnahe und an der Biografie orientierte Beschäftigung, kognitiv und/oder körperlich aktivierende Maßnahmen in Kleingruppen, konstante Bezugspersonen, „Milieugestaltung“, Einhaltung von Kommunikationsregeln, Veränderung der Arbeitsorganisation und Schulung von Pflege bzw. von Angehörigen zu nennen. Musiktherapie, Validation, Snoezelen, körperbezogene Methoden und Aromatherapie spielen eine zusätzliche Rolle.


Referent:  
Dr. med. Daniel Clark


seit dem 15.04.2004 Anerkennung “Facharzt für Neurologie” 09/2005-03/2007 Assistenzarzt am damaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus Wunstorf, 04/2007-04/2009 Assistenzarzt an der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der MHH, 16.03.2009 Anerkennung zum Führen der Gebietsbezeichnung “Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“, 04/2009-10/2016 Oberarzt in der Abteilung „Seelische Gesundheit im Alter“ am Klinikum Wahrendorff bei Hannover, seit 10/2016 Leitender Arzt - Neurologische Medizin - im Klinikum Wahrendorff .

Literatur:
- So zu sprechen – das hat mir so gefehlt! (Is’ ja Ilten – Das andere Magazin aus dem Klinikum Wahrendorff, 1/2012, PDF)
- Online-Ratgeber Demenz (Bundesgesundheitsministerium)
- Demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen - Konzepte, Hilfsangebote, Erfahrungen (Günther Schwarz, AlzheimerForum, 2001, PDF)
- Der richtige Umgang mit Demenzkranken (Therapie.de)
- Dement, depressiv oder beides? BPtK-Symposium zu Depression und Demenz im Alter am 1. Juli 2014 in Berlin (BundesPsychotherapeutenKammer)
- TeleTAnDem - Telefonische Therapie für Angehörige Demenzerkrankter (Deutsches Telemedizinportal)


Termin: Mittwoch, 30. November 2016, 19:00 Uhr ct

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Ort: ka:punkt 
Grupenstr. 8, 30159 Hannover 
Parkhäuser gibt es in der Schmiedestraße und der Röselerstraße/Ecke Marktstraße. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der ka:punkt vom Hauptbahnhof, vom Kröpcke und von der Haltestelle Markthalle/Landtag zu erreichen.

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß 

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Studentenbeitrag: 10,- Euro 

Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro 


Dümpelmann – Psychodynamische Psychotherapie bei Psychosen

HAPP-Veranstaltung Nr. 209 – Mittwoch, 28. September 2016 

Psychodynamische Psychotherapie bei Psychosen

Abstract (entnommen dem Veranstaltungskatalog der Lindauer Psychotherapiewochen 2015 zur gleichnamigen Vorlesungsreihe von Michael Dümpelmann).
Änderungen der Rahmenbedingungen ermöglichen nun (endlich), dass Psychotherapie bei Psychosen der Normal- bzw. der Richtlinienfall ist – und zwar die Störung selber und nicht nur deren Folgezustände. Der Bedarf ist sehr groß. Ein großes Problem liegt jedoch darin, dass PsychotherapeutInnen in ihrer Ausbildung meist wenig Erfahrung mit Psychosen sammeln und PsychiaterInnen meist wenig Erfahrung mit Psychotherapie. Um Verständnis und Zugang zu psychotischen Störungsbilder zu erleichtern, werden Konzepte, Befunde und Erfahrungen dazu vorgestellt, die wesentlich neuere Ergebnisse der Entwicklungs- und Traumapsychologie, der Affekt- und Interaktionsforschung sowie neurowissenschaftliche Befunde berücksichtigen. Daraus werden praktische therapeutische Ansätze abgeleitet und kasuistisch demonstriert.

Lit.: M. Dümpelmann: Zur Bedeutung der Affektentwicklung für die Behandlung von Psychosen. In: H. Böker: Psychoanalyse im Dialog mit den Nachbarwissenschaften. 481-498, Psychosozial-Verlag 2010. Themenheft: Psychodynamische Psychosentherapie. Psychodynamische Psychotherapie 1, 2013.


Referent:  
Dr. med. Michael Dümpelmann
Bildquelle: Susanne Metzner, Mein Netzwerk

Nervenarzt, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Gruppen- Lehr- und Kontrollpsychoanalytiker (DGPT, D3G, DGPPN). Er war über 30 Jahre an der renommierten Fachklinik Tiefenbrunn/Göttingen tätig, von 1991 – 2014 als Leiter des Funktionsbereichs `Klinische Psycho- und Soziotherapie ́ und des Arbeitskreises `Psychotherapie bei Psychosen ́. Zahlreiche Publikationen, Vorträge und Seminare mit dem Schwerpunkt auf der ambulanten und stationären Psychotherapie psychotischer Störungsbilder, zu Trauma und Psychose, Suizidalität bei Psychosen sowie zu Zwängen, posttraumatischen Störungen, BPS, Depersonalisation, Schmerz, Anorexie und Pharmakotherapie in Kombination mit Psychotherapie.

Literatur:
- Psychoanalytische Konzepte zur Behandlung der Schizophrenie (Thorwart, Vortrag beim Fachtag der PTK Bayern, 01.03.2013, PDF)
- Traumatogene Aspekte bei psychotischen Krankheitsbildern (Dümpelmann, Projektgruppe Standards zur Begutachtung psychotraumatisierter Menschen, Datum unbekannt, PDF)
- Zur Bedeutung der Psychotherapie von Menschen mit Psychosen (Haebler, Kerbe 2/2013, PDF-Download)
- Die Bedeutung der Affektentwicklung für die Behandlung von Psychosen (Dümpelmann, Vortrag bei der 28. Jahrestagung des Deutschen Arbeitskreises Gestaltungstherapie DAGPT Berlin, 24.09.2011, PDF-Download)
- Was ist analytische Psychosentherapie? (Startseite der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V.)

zur Nachbereitung empfohlen:
- Psychodynamische Psychotherapie bei Psychosen (Dümpelmann, PP-Präsentation, Forum Psychotherapie Steinburg, 17.09.2014, PDF-Version zum Download)
- Todeslandschaften der Seele (Gaetano Benedetti, Vandenhoeck & Ruprecht, 1983, GoogleBooks)
- Buchbesprechung (G. W. Korting, Dt. Ärzteblatt, 44/1983)


Termin: Mittwoch, 28. September 2016, 19:00 Uhr ct

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Ort: ka:punkt 
Grupenstr. 8, 30159 Hannover 
Parkhäuser gibt es in der Schmiedestraße und der Röselerstraße/Ecke Marktstraße. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der ka:punkt vom Hauptbahnhof, vom Kröpcke und von der Haltestelle Markthalle/Landtag zu erreichen.

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß 

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Studentenbeitrag: 10,- Euro 

Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro 


Carsten Spitzer – Konzeptgeschichte der Dissoziation und aktueller Stand der Forschung

HAPP-Veranstaltung Nr. 208 – Mittwoch, 31. August 2016 
[anderer Veranstaltungsort: Winnicott-Institut, Geibelstr. 104!]

Konzeptgeschichte der Dissoziation und aktueller Stand der Forschung

Die Ideengeschichte des Dissoziationskonzeptes ist sowohl eng mit der Entwicklung der (psycho)dynamischen Psychiatrie und Psychotherapie als auch mit dem Feld der Psychotraumatologie verwoben. In diesem Vortrag werden die unterschiedlichen Wurzeln ebenso wie deren diverse Weiterentwicklungen vorgestellt und kritisch diskutiert. Die spezifische Funktion dissoziativer Symptome als intrapsychisches, aber auch interpersonelles Regulativ wird anhand typischer Krankheitsbilder aufgezeigt und ein generelles Vulnarbilitäts-Stress-Modell zu ihrer Entstehung dargestellt. Aktuelle neurobiologische Befunde werden ebenso referiert wie konkrete therapeutische Strategien zum Umgang mit dissoziativen Patienten.


Referent:  
Quelle: HNA/privat














Prof. Dr. Carsten Spitzer, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, hat in Aachen und Lübeck studiert, zum Feld der Konversionsstörungen promoviert und sich 2005 für die Fächer Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifwald habilitiert. Heute ist er Mitglied der Medizinischen Fakultät an der Universitätsmedizin Göttingen und seit 2012 Ärztlicher Direktor des Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn. Ausbildung in psychodynamischer Psychotherapie und psychoanalytisch-interaktioneller Gruppenpsychotherapie; Mitherausgeber der Zeitschrift „Psychodynamische Psychotherapie“ (Schattauer) und „Psychotherapeut“ (Springer) sowie im wissenschaftlichen Beirat verschiedener Fachzeitschriften. Forschungsschwerpunkte: Dissoziation und Psychotraumatologie, empirische Psychotherapieforschung, Diagnostik und Klassifikation, strukturelle und Persönlichkeitsstörungen, Gen-Umwelt-Interaktion sowie traumatischer Stress und körperliche Erkrankungen.

Literatur:
- Wie kann Psychotherapie Menschen mit dissoziativen Störungen verändern? (Spitzer, Göttinger Akademie für Psychotherapie, 12.05.2012, PDF)
- Diagnostik und Behandlung dissoziativer Störungen (Spitzer, Freyberger, Psychotherapie, 1997, Bd. 2, Heft 2, CIP-Medien, PDF)
siehe auch:
- Dissoziative Bewußtseinsstörungen – Diagnostik, Symptomatik, Therapie (Eckhardt-Henn, Hoffmann, Schattauer, 2004, GoogleBooks)

Termin: Mittwoch, den 31. August 2016, 19:00 Uhr ct

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Ort: Hörsaal des Winnicott-instituts/Lehrinstituts Hannover 
Geibelstr. 104, 30159 Hannover 
Verkehrsanbindung: U-Bahn – Linie 1,2,8 Haltestelle Geibelstraße, Bus - Altenbekener Damm/Ecke Hildesheimer Str .

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß 

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Studentenbeitrag: 10,- Euro 

Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro 

Christoph Herrmann-Lingen – Männerherzen, Frauenherzen, gebrochene Herzen: Bedeutung von Geschlecht und Paarbeziehung in der Psychosomatik von Herzerkrankungen

HAPP-Veranstaltung Nr. 207 – Mittwoch, 22. Juni 2016 
[ka:punkt, Grupenstr. 8]

Männerherzen, Frauenherzen, gebrochene Herzen: Bedeutung von Geschlecht und Paarbeziehung in der Psychosomatik von Herzerkrankungen

Das Motiv des gebrochenen Herzens beschäftigt Menschen seit der Antike. Die psychokardiologische Forschung konnte vielfach belegen, dass emotionale Belastungen in der Tat sowohl die Genese der koronaren Herzkrankheit (KHK) begünstigen als auch eine wichtige Rolle bei der Auslösung von Herzinfarkten und anderen akuten kardialen Krankheitsbildern spielen. Mit dem „broken heart syndrome“ wird ein eigenständiges Krankheitsbild mit psychischen Stressbelastungen, u.a. durch Trennungserfahrungen, in Verbindung gebracht. Dieses Syndrom tritt ganz überwiegend bei Frauen auf, während der Herzinfarkt gemeinhin als typische Männerkrankheit gilt. Das ist zwar oft eine fatale Fehleinschätzung, doch man findet auffällige Geschlechtsunterschiede im psychosozialen Risikoprofil wie auch in der Verarbeitung von Herzkrankheiten. Die Bedeutung sowohl der Risikofaktoren wie der Bewältigungsressourcen in Paarbeziehungen ist Grundlage der Empfehlung, PartnerInnen von HerzpatientInnen aktiv in die (auch psychotherapeutische) Behandlung einzubeziehen. Der Vortrag widmet sich all diesen Aspekten und gibt Anregungen für den psychotherapeutischen Umgang mit PatientInnen und ihren PartnerInnen.


Referent:  
[Bildnachweis: idw-online]












Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen, Facharzt für Innere Medizin – Psychotherapie, ist seit 2007 Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen, wo er schon 2004/5 eine Professur für Psychokardiologie innehatte. 2005-2007 leitete er die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Marburg. Er ist national und international anerkannter Vertreter der internistischen Psychosomatik mit Schwerpunkt im Gebiet der Psychokardiologie. U.a. ist er Mitbegründer und -Leiter der Arbeitsgruppe "Psychosomatik in der Kardiologie" im DKPM, Präsidiums-Mitglied der AWMF und Mitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften. Forschungsschwerpunkte: Psychokardiologie, internistische Psychosomatik, Psychoonkologie.

Termin: Mittwoch, den 22. Juni 2016, 19:00 Uhr ct
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Ort: ka:punkt 
Grupenstr. 8, 30159 Hannover 
Parkhäuser gibt es in der Schmiedestraße und der Röselerstraße/Ecke Marktstraße. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der ka:punkt vom Hauptbahnhof, vom Kröpcke und von der Haltestelle Markthalle/Landtag zu erreichen.

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß 

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Studentenbeitrag: 10,- Euro 

Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro