HAPP Veranstaltung Nr. 223- Mittwoch, 27.03.2019


Begabungsentfaltung und Motivationsentwicklung“ Blicken wir hinter die Fassaden der Begabungsforschung, so erkennen wir, dass sich vieles im Kreis dreht. Konventionelle Fördermaßnahmen provozieren seit Jahren ein Gefühl in der Schullandschaft, mit allen Problemen, die sich im Alltag stellen, umgehen zu können. Überdies  wird hier das Begabungsthema so diskutiert, wie es statisch zu begreifen ist – in Leistung. Wen soll es wundern, wenn der pädagogische Alltag dann Grenzen spürt, welche von Kindern jeden Tag aufs Neue gesetzt werden: Unlust, Verweigerung, Minderleistung werden ebenso zum Problem wie Unwohlsein, Krankheit und Rebellion. Besteht keine Bereitschaft für Veränderung, so kann diese Situation nur als Ausweglosigkeit vom Kind selbst verstanden werden. Und seine Wahrnehmung stimmt: Kein Zusatzblatt der Welt hebt das Begabungsbewusstsein an und kein Wettbewerb erhöht den Mut, wenn das Selbstzutrauen schwer fällt.

Betrachten wir offen und ehrlich die wichtigen Stationen und Beziehungen im Laufe eines Lebens, so müssen wir feststellen, dass wir den wahren Kern von Erziehung und Begleitung aus dem Auge verlieren, sobald sich Erwartungen bilden. Doch diese selbstehrliche Betrachtung eigener Annahmen ist notwendig, um die Erkenntnis hinter der Fassade zu verstehen: Machen wir uns also noch einmal frei von den Erwartungen an das Kind und den Erwachsenen mit seiner Begabung und wir werden Bildung, Leistung und Potenziale vollkommen neu begreifen können.

Im ersten Vortrag am 27.März 2019 wird eine Übersicht der relevanten Themen der Begabungspsychologie vorgestellt. Am 28. August 2019 finden diese Themen eine Vertiefung im Hinblick auf eine differenzierte Potenzialentwicklung.

Referent:

Dr. phil. Sebastian Renger ist Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des DZBF. Im wissenschaftlichen Aufgabenbereich ist er zuständig für die Konzeption, Inhaltsplanung, Durchführung und Evaluation von Forschungsprojekten und leitet die Ausbildungen zum "Begabungspsychologischen Lernbegleiter", zum "Begabungspsychologischen Entwicklungsbegleiter", zum "Begabungspsychologischen Berater", zum "Lernbegleitenden Mentor" und zum "Begabungspsychologen". Außerdem ist er für die Begabungsdiagnostik und Potenzialanalyse für Erwachsene, Jugendliche und Kinder im DZBF zuständig und bietet Schulfortbildungen bundesweit sowie Fachvorträge zu verschiedenen Begabungsthemen an. Mit den Lehren der modernen
Persönlichkeitspsychologie von Prof. Dr. Julius Kuhl stellt er für das DZBF einen neuen Forschungsbereich auf: die Persönlichkeitspsychologische Begabungsförderung.

Termin: 27.03.2019, 19 Uhr ct


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt 5, 30159 Hannover

Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.
Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß


Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt, Fortbildungspunkten sind beantragt.


Studentenbeitrag: 10,- Euro
Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro


Der Zugang ist barrierefrei.
Bitte denken Sie an Ihren Barcode

HAPP Veranstaltung Nr. 222- Mittwoch, 27.02.2019


ADHS im Erwachsenenalter“
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hat mit ihren
nach ICD-10 definierten Kernsymptomen „Aufmerksamkeitsstörung,
Hyperaktivität und emotionale Instabilität“ aufgrund ihrer hohen Prävalenz
eine große klinische Relevanz. Klinisch-epidemiologische Erfahrungen und
Studien zeigen darüber hinaus, dass bei ADHS-Patienten häufig komorbide
Störungen wie Angststörungen, Depression und Suchterkrankungen
vorliegen. Dies hat einerseits besondere Bedeutung für den
differenzialdiagnostischen Prozess, andererseits für die sich daraus
ergebenden Therapieoptionen. Neben den pharmakologischen
Behandlungsmöglichkeiten ist insbesondere die Psychotherapie eine
geeignete Behandlungsmethode. In dem Vortrag soll ein Überblick über
Ursachen, Differentialdiagnose, Komorbiditäten und Therapieoptionen bei
ADHS gegeben werden.

Referent:
Prof. Dr. med. Martin D. Ohlmeier
Studium der Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen.
Ab 1994 Ausbildung zum Facharzt für Neurologie an der Universitätsklinik
Frankfurt am Main. Ab 1999 wissenschaftlicher Assistent, dann Oberarzt an
der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH). Begleitende Ausbildung in psychoanalytisch-
interaktioneller Gruppenpsychotherapie nach Heigl-Evers in Göttingen/Tiefenbrunn.
2008 Habilitation an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
mit dem Thema: „ADHS im Erwachsenenalter – unter besonderer Berücksichtigung neurophysiologischer und bildgebender Befunde sowie komorbider Depression und Substanzabhängigkeit“.
Seit 2008 Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Ludwig-Noll-
Krankenhaus) des Klinikums Kassel.
Seit 2011 außerplanmäßiger Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der
Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Termin: 27.02.2019, 19 Uhr st

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt 5, 30159 Hannover

Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Studentenbeitrag: 10,- Euro
Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro

Der Zugang ist barrierefrei.
Bitte denken Sie an Ihren Barcode

HAPP Veranstaltung Nr. 221- Mittwoch 30.01.2019


Die „Intersubjektive Wende“ in der Psychotherapie wird alles verändern?
Jeder ist immer Teil von Beziehungen, ist kontextuell eingebettet inständige spontane non-verbale emotionale Beziehungsregulierungen. Traditionell galt, dass Übertragung und Gegen-Übertragung unbewusst eine therapeutische Beziehung prägen. Doch auch sie sind co-konstruiert. Will der Psychotherapeut/in dem Erleben des Patienten nahekommen, muss er in sich selbst empathisch resonant das unbewusste Wie des aktuellen Miteinander erfassen. Beobachtung und Teilnahme sind durch die Interaktion unterschiedlicher Erfahrungswelten geprägt, also immer subjektiv. Der verbale Austausch kommt hinzu, seine Themen müssen ebenfalls intersubjektiv verstanden werden. Die Generierung gemeinsamer „Wahrheit“ in der Therapie ist relational und beruht auf dieser unbewussten gegenseitigen emotionalen Abstimmung.
Die alten „patriarchalen“ Konzepte, die glaubten, dass sie die „Wahrheit“ eines Patienten besser kennen als dieser sie selbst, haben mit dem „intersubjektive turn“ ausgedient. Aber was nun? Wie kann man sich Diagnostik und Therapie unter zirkulären Bedingungen vorstellen? Was heißt das für unsere Konzepte?


Referent:
Herr Dr. med. Wolfgang Kämmerer, ist Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Psychoanalytiker. Er war lange tätig an der Abt. Innere Medizin II - Schwerpunkt Allgemeine klinische und psychosomatische Medizin – der Medizinischen Klinik der Universität Heidelberg unter der Leitung von Paul Christian und Peter Hahn. 1984 Aufbau und bis 2013 Leitung der Klinik für Psychosomatische Medizin im Krankenhaus der Henriettenstiftung Hannover. Dort intensive klinische und wissenschaftliche Beschäftigung mit der fokalen Psychotherapie. Vielfache Lehrtätigkeit, u.a. als Lehrbeauftragter der MHH. Veröffentlichungen zu vielen Gebieten klinischer Psychosomatik, zu methodischen Problemen der Diagnostik und zur Therapie.


Termin: 30.01.2019, 19 Uhr ct

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt 5, 30159 Hannover

Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der 
Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur 

Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für 
die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt
und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert


Studentenbeitrag: 10,- Euro
Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro


Der Zugang ist barrierefrei.



HAPP Veranstaltung Nr. 221 Mittwoch, 28.11.2018

Körperbild und Körpererleben in der Behandlung von psychosomatischen 
Erkrankungen
Beeinträchtigungen des Körperbildes und Körpererlebens sind bei 
vielen Patienten mit körperliche Erkrankungen, Essstörungen, 
Persönlichkeitsstörungen, Depression und somatoforme Störungen
von klinischer Relevanz. Krankheiten, die durch psychische 
Symptombildung den Körper direkt mit einbeziehen, steigen. 
Eine positive Beeinflussung des Körpererlebens und des Körperbildes 
hat in der Psychotherapie eine entscheidende Rolle. Im Behandlungsverlauf 
kann eine Besserung des Körperbildes erreicht werden.
Das Körperbild ist eine dynamische psychische Struktur und hat diese Funktion 
nicht nur auf der Stufe der sprachlichen und kognitiven Entwicklung, 
sondern auch auf der nonverbalen Stufe.
In diesem Vortrag werden die Themen Körperbild und Körpererleben 
bei psychosomatischen Patienten beleuchtet und aus der ärztlichen und
körpertherapeutischen Perspektive vorgestellt. Neben dem Vortrag 
werden Sie zur Veranschaulichung zu Übungen in der tanz- und 
körpertherapeutischen Arbeit eingeladen sowie zur regen Diskussion und 
einem intensiven Erfahrungsaustausch!

 Referentinnen:
Dr. Nina Sauer,
Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin,seit 01.10.2009 Chefärztin der
Klinik für Psychosomatische Medizin Diakovere Henriettenstift GmbH, 
Hannover; vom 01.08.2007 – 30.09.2009 Erste Oberärztin & Stellvertreterin 
des Chefarztes Universitäre Klinik für Psychosomatische Medizin und 
Psychotherapie am UKE Hamburg; von 2005 – 2007 Oberärztin Klinik für 
Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin des Universitäts-
klinikums Heidelberg; 2014 – 2016 Vorsitzende des Ärztevereins 
Hannover, Ärztekammer Niedersachsen; seit 2010 Dozenten-, Lehrtätigkeit 
und Supervision.

Barbara Najork, 
hat als Körper-und Tanztherapeutin und als Diplompädagogin viele 
Jahre in verschiedenen Suchtbereichen gearbeitet. Alkohol, illegale 
Drogen und Essstörungen waren die unterschiedlichen Schwerpunkte in 
ihrer Arbeit. Parallel dazu hat sie sich mit den unterschiedlichsten 
Meditationsformen befasst, ist Tanzleiterin der ‚Tänze des 
Universellen Friedens‘, hat Tanztherapeutinnen ausgebildet, und ist in 
der Weiterbildung zur Systemaufstellerin. Zurzeit arbeitet sie in der 
psychosomatischen Abteilung des Henriettenstifts als Körpertherapeutin.

Termin: 28. November 2018; 19 Uhr st


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt 5, 30159 Hannover

Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der 
Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.



Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß



Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur 

Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für 
die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und 
mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert



Studentenbeitrag: 10,- Euro

Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro




Der Zugang ist barrierefrei.

HAPP Veranstaltung Nr. 220 Mittwoch, 26.09.2018

MBSR - Stressabbau durch Achtsamkeit: Mode, Hype oder Chance?
Methoden der Achtsamkeit wie MBSR (Mindfulness Based Stress Reduktion) erfreuen sich immer größerer Bekanntheit und haben Einzug in die Prävention gefunden. Aber was wird da genau geübt? Wie ist ein solcher Kurs aufgebaut? Für wen ist er geeignet? Welche Wirkungen können erwartet werden? Gibt es einen „Pferdefuß“?An diesem Abend wird ein gründlicher Einblick in die Achtsamkeitspraxis am Beispiel MBSR gegeben. Wir führen gemeinsam eine Achtsamkeitsübung durch und klären über die Reflexion, welche Kompetenzen aufgebaut werden. Außerdem wird die im MBSR empfohlene Reflexionsmethodik vorgestellt. Schließlich geht es um die Wirksamkeit von Achtsamkeitstrainings. Was sagt die Wissenschaft dazu und was sagen die Teilnehmer?
Der Vortrag und die Praxis geben Anregungen für den eigenen Umgang mit Stress. Darüber hinaus wird der Stressbewältigungskurs MBSR erklärt und diskutiert, für wen und wann ein solcher Kurs passend ist, oder wann besser abgeraten werden sollte.

Referent:
Martin Hubal, Achtsamkeitstrainer und Coach, arbeitet als Berater in Unternehmen und gibt Achtsamkeitstraining, insbesondere MBSR-Kurse. Er beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Meditation und Achtsamkeitsmethoden. Er ist Diplom-Ökonom, systemischer Familientherapeut und Berater, MBSR-Trainer und hat sich im Bereich Gesundheitsförderung/Prävention, weitergebildet.

Termin: 26. September 2018

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt 5, 30159 Hannover

Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der 
Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.

Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß

Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur 

Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für 
die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt,
 Fortbildungspunkte sind beantragt.


Studentenbeitrag: 10,- Euro
Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro


Der Zugang ist barrierefrei.