Referentin:
HAPP Veranstaltung Nr. 230, Mittwoch 25.03.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie
Sie wahrscheinlich schon antizipiert haben, müssen wir wegen der
Corona-Pandemie unsere Veranstaltungen am 25.03.2020 und am 29.04.2020
absagen. Dies bedauern wir außerordentlich, aber wir übernehmen damit
Verantwortung für Ihre und die allgemeine Gesundheit. Wir hoffen sehr,
dass wir die Themen in zukünftigen Veranstaltungen aufgreifen können.
Darüber hinaus hoffen wir, dass unser Fortbildungsabend am 24. Juni 2020
stattfinden kann.
Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund
Ihre Vorsitzende des HAPP
Dorothea Stein von Kamienski
Matthias Karst
Als
Ärzte und Psychotherapeut*innen oder als im sozialen Bereich
Arbeitende begleiten wir immer wieder Menschen in Lebensübergängen,
die oft genug Krisen sind. Und wir kennen natürlich selbst auch
beide Lebenserfahrungen: Lebensübergänge und Krisen. Damit Krisen
wie auch Lebensübergänge zu Chancen werden, braucht es einiges:
Altes muss losgelassen werden, wir müssen den Zugang zu unseren
Ressourcen aktivieren können, brauchen kompetente Weg- und
Gesprächspartner und eine tragfähige Zukunftsperspektive. An diesem
Abend soll vor allem der Lebensübergang zum Älter- und Altwerden im
Mittelpunkt stehen. Wie Krisen zu Chancen werden können, wird anhand
einer Märcheninterpretation erfahrbar werden, gleichzeitig sollen
dabei die psychologischen Konzepte des Psychiaters und Psychologen
Carl Gustav Jung erläutert und auf Hinweise zur Krisenbewältigung
befragt werden.
Referentin:
Diplom-Psychologin,
Diplom-Pädagogin Hanna Wolter
ist Psychoanaytikerin Jungscher Prägung (DGAP, DGPT).
Zusatzausbildungen u.a. in Bioenergetischer Analyse, Traumatherapie,
Klinischer Hypnotherapie, EMDR. Sie arbeitet in eigener Praxis, heute
überwiegend als Psychotherapeutin und Supervisorin. Sie ist Dozentin
am C. G. Jung-Institut Zürich. Seit vielen Jahren arbeitet sie als
Referentin für die Lindauer Psychotherapiewochen; dort begleitet sie
einzelne Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Aktiver Imagination, einem
von C. G. Jung entwickelten Imaginationsverfahren.
geplante Vorträge 2020
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Sie wahrscheinlich schon antizipiert haben, müssen wir wegen der Corona-Pandemie auch unsere Veranstaltung am 24. Juni 2020 absagen. Dies bedauern wir außerordentlich, aber wir übernehmen damit Verantwortung für Ihre und die allgemeine Gesundheit. Wir hoffen sehr, dass wir die Themen in zukünftigen Veranstaltungen aufgreifen können. Darüber hinaus hoffen wir, dass unser Fortbildungsabend am
30. September 2020 stattfinden kann.
Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund
Ihre Vorsitzende des HAPP
Dorothea Stein von Kamienski
Matthias Karst
wie Sie wahrscheinlich schon antizipiert haben, müssen wir wegen der Corona-Pandemie auch unsere Veranstaltung am 24. Juni 2020 absagen. Dies bedauern wir außerordentlich, aber wir übernehmen damit Verantwortung für Ihre und die allgemeine Gesundheit. Wir hoffen sehr, dass wir die Themen in zukünftigen Veranstaltungen aufgreifen können. Darüber hinaus hoffen wir, dass unser Fortbildungsabend am
30. September 2020 stattfinden kann.
Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund
Ihre Vorsitzende des HAPP
Dorothea Stein von Kamienski
Matthias Karst
25.11. Michael Klöpper:
Empathie - Gegenübertragung - Intersubjektivität: Gedanken zu sich verändernden Konzepten
Phänomen
HAPP Veranstaltung Nr. 229, Mittwoch 26.02.2020
Anders sein macht krank?
Psychoanalyse und die davon abgeleiteten Verfahren beruhen auf dem Gedankengut des christlich-jüdischen Humanismus, vor allem auf dem der Aufklärer. Das Ziel von „Freiheit, Gleichheit,Brüderlichkeit“ ist die Befreiung des Menschen von Bevormundung jeglicher Art. Jeder ist anders, keine zwei Menschen sind gleich, zugleich ist jeder kontextuell eingebettet in seine Familie und Bezugsgruppe. Jeder muss kooperieren, allein kann niemand überleben, ist immer Teil von Beziehungen. Aber dem Individuum steht zu allen Zeiten die Mehrheit der Anderen, der Wortführer der herrschenden Gruppen gegenüber. Gruppen nivellieren sich selbst auf einem mittleren Niveau, „Ausreißer nach unten“ werden mit vielen Förderprogrammen inkludiert, das Niveau der Gruppe für sie gesenkt. Alle sollen sich dazugehörig fühlen. Aber was geschieht mit denen, die „nach oben“ ausreißen, den Stillen, Schnellen, Kreativen, besonders oder hochbegabten Querdenkern?Abweichende Sichten, die womöglich die ganze Richtung in Frage stellen, sind unerwünscht, werden als „elitär“, „abwegig“ zurückgewiesen, zunehmend auch als paranoid oder phobisch diskreditiert. Von ihnen erwartet man, genau das zu lassen, was sie in ihrem eigentlichen Wesen ausmacht. Sie sollen sich fügen und mitmachen, sie sollen nicht auffallen. Aber jeder wird krank, dessen/deren Würde ständig missachtet wird und es kein Verständnis für die aufgestaute Empörung gibt. Anpassung bis zur Aufgabe des eigenen Selbst führt zu Fassaden- und Als-ob-Persönlichkeiten. Dahinter verbergen sich abgründige Ängste, Selbstunsicherheit und Verzweiflung, die als Depressionen, somatoforme Beschwerden, Anorexie, Schmerzzuständen und viele Krankheiten mehr imponieren, genauso aber auch zu dissozialen durch ihre Wut und Verzweiflung radikalisierte Persönlichkeitsentwicklungen führen können. Welche Notwendigkeiten tun sich auf, welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?
Referent:
Herr Dr. med. Wolfgang Kämmerer, ist Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Psychoanalytiker. Er war lange tätig an der Abt. Innere Medizin II - Schwerpunkt Allgemeine klinische und psychosomatische Medizin – der Medizinischen Klinik der Universität Heidelberg unter der Leitung von Paul Christian und Peter Hahn. 1984 Aufbau und bis 2013 Leitung der Klinik für Psychosomatische Medizin im Krankenhaus der Henriettenstiftung Hannover. Dort intensive klinische und wissenschaftliche Beschäftigung mit der fokalen Psychotherapie. Vielfache Lehrtätigkeit, u.a. als Lehrbeauftragter der MHH. Veröffentlichungen zu vielen Gebieten klinischer Psychosomatik, zu methodischen Problemen der Diagnostik und zur Therapie.
Termin: 26.02.2020, 19 Uhr ct
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt 5, 30159 Hannover
Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.
Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß
Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.
Studenten- und Rentnerbeitrag: 10,- Euro
Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro
Der Zugang ist barrierefrei.
Bitte denken Sie an Ihren Barcode
HAPP Veranstaltung Nr. 228, Mittwoch 29.01.2020
Seelische
Folgen des Hamburger Feuersturms (1943) durch die Generationen:
ein
Beispiel für Gefühlserbschaften aus dunkler Zeit.
Als
„Hamburger Feuersturm“ wird eine Serie von Luftangriffen der
Alliierten auf Hamburg im Juli 1943 bezeichnet. Dabei kamen geschätzt
35000 Menschen in einem riesigen Flammenmeer um. Überlebende dieser
Angriffe wurden im Rahmen eines interdisziplinären
Forschungsprojekts befragt. Hier arbeiteten von 2002 bis 2016
Historiker und Psychotherapeuten intensiv zusammen. Nicht nur das
Erleben der Betroffenen und die langfristige seelische Verarbeitung
des„Feuersturms“ wurde untersucht, auch mit deren Kindern und
Enkel wurden ausgedehnte Interviews geführt, um der Frage der
transgenerationalen Weitergabe traumatischer Erfahrungen empirisch
nachzugehen. Mit psycholinguistischen Methoden wurde dies erforscht.
Daraus ergab sich eine differenzierte Befundlage, die im Vortrag
erörtert werden soll. In einem Folgeprojekt „Erinnerungswerk
Hamburger Feuersturm“ werden derzeit über 170 inzwischen
hochbetagte Zeitzeugen befragt. Auch hiervon soll berichtet werden.
Die Arbeit mit Zeitzeugen des zweiten Weltkriegs gibt Einblick in die
seelische Verarbeitung der Erfahrungen in dieser dunklen Epoche und
ihrer langfristigen gesellschaftlichen und mentalen Auswirkungen. Es
fanden sich psychische Mechanismen von klinischer Bedeutung wichtig
für die klinische Arbeit des Psychotherapeuten jenseits täglicher
Routine.
Referent:
PD.
Dr. med. Dipl-Psych. Ulrich Lamparter
; Psychoanalytiker,
war langjährig an der Poliklinik für Psychosomatische Medizin der
Universitätsklinik in Hamburg Eppendorf (UKE) tätig, jetzt in
eigener Praxis in Hamburg niedergelassen. Bis2016 Leiter des
Adolf-Ernst-Meyer-Institut für Psychotherapie zur Ausbildung
ärztlicher und psychologischer Psychotherapeuten. Neben der
Psychosomatik des Hörsturzes und Tinnitus arbeitete er zur
Differenzialdiagnose in der Psychosomatischen Medizin und der
Beziehung von Zeitgeschichte und Psychotherapie, besonders den
seelischen Folgen des Zweiten Weltkriegs.
Termin: 29.01.2020, 19 Uhr ct
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt 5, 30159 Hannover
Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.
Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß
Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.
Studentenbeitrag: 10,- Euro
Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro
Der Zugang ist barrierefrei.
Bitte denken Sie an Ihren Barcode
HAPP Veranstaltung Nr. 227- Mittwoch, 06.11.2019
„Psychische
Infektion“ – Gedanken zu einem archaisch verankerten Phänomen“
Das
Phänomen psychischer Infektion ist phylo- und ontogenetisch
verankert und ubiquitär zu finden in Massenbewegungen wie jener der
„gilets jaunes“, als Shitstorm oder als Hashtag „me too“,
aber auch in Kleingruppen und Zweierbeziehungen. Glaubte man
ursprünglich, dass Imitation die zentrale Rollenspiele,
konnte die Psychoanalyse zeigen, dass dabei intensive, nicht
bewusstseinsfähige intersubjektive Prozesse ablaufen. Das Konzept
der unbewussten emotionalen Regulierung erlaubt die zugrunde
liegenden Prozesse und Kommunikationswege zu fassen. Als ein zutiefst
soziales Organ vernetzt uns unser
Gehirn mit Umwelt und anderen Menschen. Bedeutsamer als Sprache ist
hierfür unbewusste Kommunikation, also Mimik, Gestik, Posen,
Prosodie der Sprache und olfaktorische Signale. Alle Signale münden
unter Abgleich mit implizitem Beziehungswissen in einem
wechselseitigen – teilweise sogar mit Synchronisierung von
Hirnaktivität einhergehendem – verbalen und nonverbalen sensomotorischen
Austausch. Psychische Ansteckung führt zu einem reichen affektiven
Erleben in Zweierbeziehungen, in Gruppen und Massen. Ideologien oder
normatives Verhalten tragen wesentlich zur Affektregulierung und/oder
Selbststabilisierung des Einzelnen und der Gruppe bei.
Referent:
Dr.
med. Theo Piegler ist
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychotherapeutische
Medizin und Nervenarzt in Hamburg. Er war als ltd. Oberarzt beteiligt
am Aufbau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am
Elisabethenstift in Darmstadt, seit 1988 als Chefarzt bei jenem der
Klinik für
Psychiatrie
und Psychotherapie des Bethesda-Krankenhauses Hamburg-Bergedorf und
1996 der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des AK
Hamburg-Harburg.
Seit
10 Jahren Praxis für Psychotherapeutische Medizin. Vielfache
Vortrags- und Lehrtätigkeit. Veröffentlichungen zu Themen aus
Psychiatrie und Psychotherapie, gesellschaftlichen Themen und zu Film
und Psychoanalyse.
Termin: 06.11.2019,
19 Uhr ct
Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich
.
Ort: Leibnizhaus
Hannover, Leibnizsaal
Holzmarkt
5, 30159 Hannover
Parkplätze
sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in
der Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu
finden.
Anschließend
gemütliches Beisammensein mit Imbiß
Die
Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur
Weiterbildung in der Psychosomatischen Grundversorgung sowie für die
Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“
anerkannt und mit 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.
Studentenbeitrag:
10,- Euro
Hörerbeitrag
für Nichtmitglieder: 20,- Euro
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