HAPP-Veranstaltung Nr. 188 – Mittwoch, 27. November 2013 Möglichkeiten und Grenzen der Gruppenpsychotherapie heute
In der Krankenkassen finanzierten Psychotherapie spielt Gruppenpsychotherapie nur eine marginale Rolle. Das ist erstaunlich, sind doch die Indikationen und Effizienz ungefähr gleichwertig verglichen mit der Einzeltherapie; jedoch ist Gruppenpsychotherapie gegenüber der Einzelpsychotherapie um ein Vielfaches kostengünstiger. Der Vortrag erläutert am klinischen Beispiel die Komplexität des Gruppengeschehens , möchte aber mit diesen Erläuterungen die Angst vor der Gruppe mildern, das Interesse an Gruppen wecken, Mut machen selbst Gruppen zu leiten und die Vorstellung fördern, dass Gruppentherapie auch Spaß machen kann. Ebenso werden praktische Aspekte bei der Durchführung erörtert: Wie wirkt Gruppenpsychotherapie und was wirkt dabei? Welche Patienten nehme ich in die Gruppe? Gibt es Kontraindikationen? Welches sind die Rahmenbedingungen?
Referent: Dr. Michael Kögler FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FA für Kinder- u. Jugendpsychiatrie und Kinderheilkunde, Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker. Nach klinischer Erfahrung als Leiter einer Abteilung für Kinder- und Jugendlpsychiatrie und als niedergelassener Psychotherapeut Leitung des Winnicott Institutes Hannover von 1992 bis 2008. Danach Gründung und Leitung des Medizinischen Versorgungszentrums am Winnicott-Institut. 2002 bis 2011 Leiter des Ausbildungsinstitut für Gruppenanalyse (Gras). Vortrags-und Lehrtätigkeit zur Gruppenanalyse, Entwicklungspsychologie und Krankheitslehre.
Veröffentlichungen: Psychoanalytische Theorie und Familienaufstellung – was sie zum gegenseitigen Verständnis beitragen (Vortrag 2003) Download Warum wir fühlen und denken können wie die Anderen – die Bedeutung der frühen Kindheit für die seelische Gesundheit, soziale Kompetenz, emotionale Sicherheit (Vortrag 2005) Download Möglichkeitsräume in der analytischen Psychotherapie (Hrsg.) Download Leseprobe
Termin:
Mittwoch, den 27. November 2013, 19:00 Uhr Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Leibnizhaus Hannover, Leibnizsaal Holzmarkt 5, 30159 Hannover Parkplätze sind hinter der Markthalle, in den umliegenden Parkhäusern, in der Culemannstraße oder am Neuen Rathaus, Friedrichswall zu finden.
Anschließend gemütliches Beisammensein mit Imbiß
Die Veranstaltung wird durch die Ärztekammer Niedersachsen zur Weiterbildung in der psychosomatischen Grundversorgung sowie für die Zusatztitel „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“ anerkannt. Studentenbeitrag: 10,- Euro Hörerbeitrag für Nichtmitglieder: 20,- Euro
Eine Veranstaltung der C. G. Jung-Gesellschaft – Freitag, 15. November 2013 Gerne weisen wir an dieser Stelle auf eine Veranstaltung der C. G. Jung-Gesellschaft hin:
,Wann ist ein Mann ein Mann?’ Altes und neues Verständnis des Männlichen Was ist ein Mann? Vom Vatersein und Kinderhaben träumen die Männer höchstens noch? Kann Mann ein guter Liebhaber sein, sind die Erwartungen der Frauen zu hoch? Auch andere archetypische Facetten des Männlichen sind ständiger Kritik und Infragestellung unterworfen: der Bauer, der Jäger, der Handwerker, der Heiler, der Weise, der Krieger. Der Held taucht bei uns fast nur noch im Kino auf, und dort meist als Karikatur. Der Psychoanalytiker Jörg Rasche, der uns schon von seiner Interpretation der „Kinderszenen“ von Robert Schumann bekannt ist, ist seit vielen Jahren auch Väter- und Männerforscher. In der Mythologie ist für ihn der Archetyp des Mannes Prometheus, der für seine Kühnheit bitter bestraft wird. Jetzt geht Rasche zunächst den Ursachen des heutigen Männerbildes nach. Danach geht es um eine Neubestimmung des Männlichen, was nur unter Berücksichtigung beider Geschlechter möglich ist. Beim individuellen Männerbild geht es aber immer um die eigene Geschichte, um den Zeitgeist und alte Prägungen im kollektiven Unbewussten. Daraus ergeben sich spannende Zusammenhänge, die er uns vortragen wird.
Der Workshop für Männer und Frauen bietet Gelegenheit, respektvoll Erfahrungen und Einstellungen aus persönlichem oder therapeutisch/beraterischem Kontext einzubringen. Was zeigt sich in Träumen und Märchenmotiven? Wie kann die Balance der Geschlechter aussehen?
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Psychotherapie, arbeitet seit 30 Jahren als Kinderpsychiater in Berlin.
Sein erstes Buch zum Thema ist von 1985: „Prometheus. Der Kampf zwischen Sohn und Vater“ (zu lesen unter: www.opus-magnum.de). Weitere Literatur: W. Hollstein: Was vom Manne übrig blieb – das missachtete Geschlecht (2008/2013); Robert Bly: Eisenhans.
Literatur: - Prometheus. Der Kampf zwischen Sohn und Vater [bei Opus Magnum, PDF-Download über Rapidshare] - Das therapeutische Sandspiel in Diagnostik und Psychotherapie [bei Opus Magnum, PDF-Download über Rapidshare]
Termine: öffentlicher Vortrag: Freitag, den 15. November 2013, 19:00 Uhr Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltungen sind durch die Ärztekammer Niedersachsen mit 2 bzw. 5 Punkten zertifiziert. Eintritt: 14,– Euro (ermäßigt und Mitglieder 10,- Euro) Workshop: 30,- Euro (Mitglieder 25,- Euro)
Download des Programms der C. G. Jung-Gesellschaft 2013/2014
Erste Stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeisterin: Dorothea Stein von Kamienski Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Psychosomatische Grundversorgung
Kirchröderstr. 70c
30625 Hannover Tel.: 0511/55 20 77
email:steinvk@t-online.de
Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Wolfgang Kämmerer Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse Schleiermacherstraße 2 30625 Hannover Tel.: 0511/53 77 68 email: w.kaemmerer@t-online.de
Prof. Dr. med. Torsten Passie M.A.(phil.)
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Visiting Research Associate Laboratory for Integrative Psychiatry Harvard Medical School
Stellvertretender Chefarzt Klinik Reinhardsquelle Reha-Klinik für Psychosomatische Medizin Carl-Zeiss-Allee 5 34537 Bad Wildungen
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